Verbrennung von Waldbiomasse
Holz ist der älteste aller Brennstoffe und wurde schon lange vor Anbeginn der Zivilisation zum Kochen und Heizen verwendet. Erstaunlicherweise ist es immer noch sehr beliebt, und trotz der Fülle von Alternativen ist die Holzverbrennung immer noch auf dem Vormarsch. Es gibt verschiedene Arten von aufbereitetem Holzbrennstoff – Holzspäne, Holzpellets und Briketts. Energieholz (04.05.2022)
Für die Gewinnung von Holz als Brennstoff müssen Bäume gefällt werden, was zur Abholzung der Wälder führt. Dies wiederum führt zu Umweltverschmutzung und mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre. Obwohl Holz also eine erneuerbare Energiequelle ist, ist es als Brennstoff nicht ratsam, da es zu einer größeren Umweltverschmutzung führt.
Pelletbrennstoffe
Pelletbrennstoffe sind Biobrennstoffe, die aus gepressten organischen Stoffen oder Biomasse hergestellt werden. Pellets können aus einer von fünf allgemeinen Kategorien von Biomasse hergestellt werden: Industrieabfälle und Nebenprodukte, Lebensmittelabfälle, landwirtschaftliche Rückstände, Energiepflanzen und unbehandeltes Holz. Holzpellets sind die gängigste Art von Pelletbrennstoffen und werden im Allgemeinen aus gepressten Sägespänen und verwandten Industrieabfällen aus der Holzverarbeitung, der Herstellung von Holzprodukten und Möbeln sowie dem Baugewerbe hergestellt.
Pellets werden nach ihrem Heizwert, ihrem Feuchtigkeits- und Aschegehalt und ihren Abmessungen eingeteilt. Sie können als Brennstoffe für die Stromerzeugung, für gewerbliche oder private Heizzwecke und zum Kochen verwendet werden. Pellets sind extrem dicht und können mit einem niedrigen Feuchtigkeitsgehalt (unter 10 %) hergestellt werden, der eine Verbrennung mit sehr hohem Wirkungsgrad ermöglicht.
Holzpellet (04.05.2022)
Vor- und Nachteile
Sie werden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzspänen und Sägemehl hergestellt. Österreich ist eines der waldreichsten Länder in Europa. Jedes Jahr wachsen mehr als 30 Millionen Festmeter Holz nach. Der Holzvorrat in den österreichischen Wäldern nimmt trotz intensiver Nutzung für Bauholz, PSie werden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzspänen und Sägemehl hergestellt. Österreich ist eines der waldreichsten Länder in Europa. Jedes Jahr wachsen mehr als 30 Millionen Festmeter Holz nach. Der Holzvorrat in den österreichischen Wäldern nimmt trotz intensiver Nutzung für Bauholz, Papierproduktion und als Energieträger seit Jahren zu.
Vorteile von Pelletbrennstoffen
- Umweltfreundlich aufgrund des nachwachsenden Brennstoffes
- Amortisiert sich im Betrieb (ab ca. 15 Jahren)
- Günstiger Brennstoff
Nachteile von Pelletbrennstoffen
- Hohe Anschaffungskosten
- Hoher Platzbedarf für die Lagerung der Pellets
- Anbau und Produktion des Brennstoffes notwendig (im Vergleich zur Wärmepumpe)
Kosten
Für eine Pellet-Hausheizung ist mit Investitionskosten von € 15.000 – 20.000 inklusive Lager- und Zuführsystem zu rechnen.
Weiterführende Informationen zu Förderungen
Für Pellet-Hausheizungen gibt es Förderungen von Bund, Ländern und Gemeinden, die den Umstieg von einer fossilen Heizung auf Pellets unterstützen und sind individuell zu prüfen.